Daniel und Wolfgang erfolgreich bei Rad-Weltmeisterschaft:
Dass die
Hammer Feuerwehr nicht nur schnell am Einsatzort ist, sondern auch schnell auf
dem Rennrad unterwegs, bewiesen Daniel Schlüter und Wolfgang Rumpf bei den 28.
Weltmeisterschaft der Feuerwehren im Straßenradsport. Beide sind beruflich
bei der Hammer Feuerwehr beschäftigt.
Die
Veranstaltung, bei der die Radsportelite der Berufs- und Freiwilligen
Feuerwehren sowie der Militär- und Werkfeuerwehren sich gemeinsam im Straßenradrennen
messen, fand in diesem Jahr in Luxemburg am Kirchberg-Plateau statt.
Insgesamt
waren in den einzelnen Disziplinen 770 Teilnehmer an den Start gegangen.
Gespickt
durch eine rasante Serpentinenabfahrt, die zum Teil mit Geschwindigkeiten von 75
km/h gefahren wurde, engen mit Kopfsteinen gepflasterten Ortsdurchfahrten und
einem 3,5 km langen, bis zu 10 % steilen Anstieg erwies sich der 18,7 km lange
Rundkurs als selektiv und riss das Fahrerfeld schnell in Gruppen auseinander.
Die
teilnehmerstärkste Rennklasse der 40 – 50 jährigen in der Wolfgang an den
Start ging, musste bei einer Renndistanz von 78 km den Rundkurs 4 mal
durchfahren. Immer wieder schaffte es der Rfv-Fahrer und Hammer
Berufsfeuerwehrmann durch kraftvolle Antritte seine guten Bergfahrqualitäten
unter Beweis zu stellen. Viele Fahrer konnten dem hohen Tempo nicht folgen,
sodass das Fahrerfeld von Runde zu Runde kleiner wurde. Im Zielsprint konnte
sich Wolfgang mit einem hervorragenden 13. Platz als schnellster deutscher
Fahrer im Rennen der über 40 Jährigen platzieren.
Ebenfalls gut
lief es für Daniel, der sich zur Zeit noch in der Ausbildung zum Brandmeister
befindet. Er ging über eine Renndistanz von 93 km in der Klasse der 20 – 30 jährigen
an den Start. Besonders die aus Italien, Spanien und Frankreich stammenden Militär-Feuerwehrmänner
sowie Fahrer aus Continental Teams drückten auch diesem Rennen ein enorm hohes
Tempo auf. Das von kleinen Ausreißergruppen geprägte Rennen konnte Daniel in
der 2. Verfolgergruppe beenden und am Ende stand auch für ihn der 13.
Platz in der Wertung der unter 30 jährigen auf der Ergebnisliste.